Vitamin D kommt im Körper in zwei Formen vor:
Calcidiol:
Diese Form zirkuliert im Blut und dient als Speicherform von Vitamin D. Calcidiol ist der Parameter, der im Labor gemessen und von den Kassen präventiv nicht mehr erstattet wird.
Etwa 99 % des Calcidiols sind an Transporteiweisse gebunden und gleichen die Blut- und Gewebespiegel aus.
Calcidiol holt Kalzium und Magnesium aus der Nahrung, moduliert das Immunsystem und unterstützt jede Zellfunktion.
Zudem verhindert es die Bildung von Entzündungen.
Calcitriol:
Calcitriol wird durch die Umwandlung von Calcidiol gebildet und wird auch als aktives Vitamin D bezeichnet.
Calcitriol mobilisiert schnell Kalzium aus den Knochen und hält damit den Kalziumspiegel im Blut in einem engen lebenswichtigen Toleranzbereich.
Calcitriol wirkt sich in hoher Blutkonzentration durch den hohen Kalziumumsatz negativ auf den Stoffwechsel aus und fördert Entzündungen.
In der Schwangerschaft liegt Calcitriol im Blut der Mutter erhöht vor, da das Kind Kalzium von der Mutter für den Knochenaufbau benötigt.
Kalzium:
Kalzium reguliert den Säure-Basen-Haushalt und hilft, eine Übersäuerung im Körper zu regulieren. Alle Säure-Basen-Störungen (z.B. durch eine westliche Ernährung) verbrauchen Kalzium zur «Neutralisierung» und wirken sich durch den hohen Kalziumumsatz negativ auf Knochen, Gewebe und Zellen aus.
Chronische Erkrankungen können das Gleichgewicht der beiden Vitamin-D-Formen stören und bedingen eine umfangreiche Laboranalyse aller am Vitamin D beteiligten Mikronährstoffe.
THOMAS UNMÜSSIG, MMA
Master of Medical Administration (Regulationsmedizin und Mikronährstofftherapie)
Praktischer Arzt (CH)
Facharzt für Allgemeinmedizin (D)
Fähigkeitsausweis Akupunktur
Professional Applied Kinesiology (Diplom A)
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